Populärwissenschaftliches Schreiben

30.04.2018 um 18:00 bis 09.07.2018 um 20:15

Graduiertenzentrum

Zielgruppe:

Doktorandinnen und Doktoranden aller Fakultäten sowie Postdocs bis zu zwei Jahre nach der Promotion

Trainerin:

Jackie Gillies, ZfS der CAU

10-wöchiges Seminar:

Jeden Montag (30.04., 07.05., 14.05., nicht am 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07. und 09.07.2018

Jeweils von 18.00 - 20.15 Uhr

Inhalt:

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind heute vermehrt aufgerufen, ihre Forschungsergebnisse selbst an die Öffentlichkeit zu kommunizieren und dies nicht nur der Pressestelle der Universität oder fachfremden Journalist*innen zu überlassen. Doch Wissenschaftler*innen sind in der Regel keine Journalist*innen. Sie müssen das Handwerk des populären Schreibens erst erlernen, um eine nichtspezialisierte Öffentlichkeit für ein Forschungsthema begeistern zu können. Da die Zielgruppe häufig wenig bis kein Vorwissen in dem Fachbereich vorweisen kann, ist eine allgemein verständliche Sprache nötig, fernab vom hermetischen Stil wissenschaftlicher Arbeiten und jeglichem Fachchinesisch. Doch dies ist auch eine besondere Herausforderung: Komplexe Themen müssen so vereinfacht werden, dass interessierte Laien sie verstehen können, ohne dass dabei der Sinn entstellt wird. Schon die Frage, wo genau im eigenen Forschungsthema eigentlich das Spannende für die Lesenden liegt, erfordert eine Distanzierung von den eigenen wissenschaftlichen Interessen und ein Einfühlen in die Leserschaft. Im Gegensatz zum nüchternen akademischen Schreiben sollte populärwissenschaftliches Schreiben Emotionen ansprechen, dramaturgisch aufbereitet sein im Sinne des Storytellings (Spannungsbogen etc.) und Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt der Lesenden bieten. Die Sprache muss nicht nur an das Zielpublikum, sondern auch an das Medium angepasst werden (z. B. Sachbuch, Artikel, Blogbeitrag, Beitrag in den sozialen Medien).

Ziele der Veranstaltung:

Durch Textanalyse und praktische Übungen werden in diesem Kurs die Schreibfähigkeiten der Doktorandinnen und Doktoranden geschult und ausgebaut, sodass sie nach aktiver Teilnahme in der Lage sein werden, stilsicher zwischen populärwissenschaftlichem und akademischem Schreiben zu wechseln. Es werden aktuelle Formate des populärwissenschaftlichen Schreibens in ihren spezifischen Erscheinungsformen untersucht. Teilnehmende haben die Möglichkeit, ihre Forschungsthemen im Kurs vorzustellen, Erlerntes an den eigenen Texten anzuwenden und ausführliches Feedback zu erhalten.

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung vom Graduiertenzentrum, wenn Sie 75% der Veranstaltungszeit anwesend waren und drei Aufgaben für Schreibübungen, die wöchentlich vergeben werden, bearbeitet haben. Die Termine für die zu bearbeitenden Aufgaben können Sie frei wählen.

Der Kurs ist anrechenbar für das Zertifikat „Wissenschaftskommunikation“.

Anmeldeverfahren:

Anmeldungen nehmen wir bis zum 26. März 2018 über unser Online-Portal entgegen. Wir prüfen dann, ob die Mindestteilnehmendenzahl von 7 Personen erreicht ist. Wenn nicht, kann die Veranstaltung  aus Kostengründen nicht stattfinden. Wird die Mindestteilnehmendenzahl erreicht, können sich weitere Interessierte bis 8 Tage vor Veranstaltungsbeginn anmelden.

Bitte beachten Sie:

An diesem Kurs können maximal 17 Personen teilnehmen. Diese erhalten vom Graduiertenzentrum nach Ablauf der Anmeldefrist eine Benachrichtigung per E-Mail. Ohne diese Bestätigung können Sie nicht am Kurs teilnehmen. Nur über das Graduiertenzentrum angemeldete Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Alle weiteren Anmeldungen kommen auf eine Warteliste. Sobald ein Platz im Kurs frei wird, erhalten Sie von uns eine entsprechende Benachrichtigung. Wenn Sie keine Benachrichtigung erhalten, ist kein Platz frei geworden und Sie können leider nicht am Kurs teilnehmen.

 

 

 

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