Nacaps

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird ab 2019 an der Nacaps-Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) teilnehmen. Nacaps steht für National Academics Panel Study und ist eine neue Längsschnittstudie über Promovierende und Promovierte. Nacaps erhebt erstmals systematisch Daten zu Karriereverläufen von Hochqualifizierten in Deutschland bis zu 15 Jahre nach der Promotion - für Forschung, Hochschulen und Wissenschaftspolitik. Auf  dieser Seite finden sich ausführliche Informationen zum Design der Studie.

Das Präsidium der Christian-Albrechts-Universität hat sich für die Teilnahme entschieden, da mit Hilfe der Ergebnisse die Graduiertenförderung an der CAU noch umfassender an den Bedarf von Doktorand*innen angepasst werden kann – insbesondere hinsichtlich der Vorbereitung von Karrierewegen nach der Promotion.

Die Befragung geschieht anonymisiert. Im Februar 2019 werden Doktorand*innen der CAU erstmalig durch die CAU eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Sie erhalten dazu eine Vorankündigung und anschließend eine Einladung mit persönlichem Zugangscode zu einem Onlinefragebogen. Alle zwei Jahre wird erneut eine Einladung ausgesprochen.

Die Einladung zur Teilnahme geschieht „adressmittelnd“, d.h. dass die Einladung der CAU wird an eine E-Mail Adresse geschickt, die von den Doktorand*innen selbst zur Kommunikation angegeben wurde bzw. eine dienstliche E-Mail Adresse der CAU ist. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das Verfahren der Adressmittlung/ Datenmittlung bei der Erstbefragung als sehr sicher und vertrauenswürdig einzustufen, da die Adressdaten und Befragungsdaten an zwei unterschiedlichen Orten, nämlich zwei unterschiedlichen Organisationen liegen. D. h. die Nacaps-Mitarbeiter*innen haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Adressdaten, die Hochschulmitarbeiter*innen zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Befragungsdaten während der Datenerhebungsphase. Um diese strikte Trennung zu gewährleisten, sind sowohl die Hochschulen als auch das DZHW in die Organisation und Koordination der Feldphase involviert. Dazu bedarf es enger Abstimmungsprozesse und Feedbackschleifen, die zurzeit bereits stattfinden.