Landesgraduiertenstipendien der CAU Kiel

Die CAU Kiel vergibt Promotionsstipendien an Doktorand*innen auf Grundlage der Landesverordnung über die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses (Stipendiumsverordnung), der Sie die Voraussetzungen für den Erhalt eines Stipendiums entnehmen können.

Bitte beachten Sie, dass Sie keine Förderung erhalten können, wenn Ihre Promotion bereits mit in- und ausländischen Mitteln aus öffentlicher Hand gefördert wurde!

Die Förderung durch ein Landesgraduiertenstipendium beträgt € 1.350 monatlich und wird jeweils zum Monatsersten ausgezahlt. Die Bewilligung erstreckt sich zunächst auf ein Jahr und kann nach erfolgreicher Antragsstellung für ein weiteres Jahr ausgesprochen werden.

Termine für Neuanträge

Neuanträge zum Förderungsbeginn 01.10.2021 sind zum 30.04.2021 einzureichen.

Neuanträge zum Förderungsbeginn 01.04.2022 sind zum 15.10.2021 einzureichen.

Termine für Fortsetzungsanträge

Den Termin für die Einreichung Ihres Fortsetzungsantrags entnehmen Sie bitte dem Bewilligungsschreiben.

Achtung:

Das Landesgraduiertenstipendium wird üblicherweise für zwei Jahre bewilligt. In wenigen Fällen werden auf Antrag zusätzliche Stipendienmonate bewilligt, wobei die maximale Förderdauer stets 36 Monate beträgt. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag auf Förderung über die üblichen 24 Monate hinaus besonders begründet werden muss. Sollten Sie z.B. wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-Pandemie in Ihrer Forschungsarbeit eingeschränkt worden sein, können Sie dies in Ihrem Antrag geltend machen.

Der Antrag besteht aus folgenden Unterlagen:

  • Formular "Ergänzende Angaben"
  • Anschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Examenszeugnisse in Kopie
  • Kopie des Annahmeschreibens Ihrer Fakultät bzw. Kopie des Schreibens der Fakultät, welches bestätigt, dass Sie den Antrag auf Annahme als Doktorand*in gestellt haben
  • zwei Empfehlungsschreiben inkl. einem Ihrer*Ihres Betreuer*in an der CAU
  • Darstellung Ihres Promotionsvorhabens mit Arbeits- und Zeitplan sowie dem aktuellen Stand der Vorarbeiten (Exposé)
  • kurze Zusammenfassung Ihres Exposés auf max. einer Drittel Seite
  • eine halbseitige allgemeinverständliche Darstellung Ihres Promotionsprojekts

 

Bitte beachten Sie, dass wir keine unvollständigen Anträge bearbeiten.

Darüber hinaus können die Dekanate weitere Unterlagen einfordern.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Verantwortung dafür tragen, dass Ihr Antrag fristgerecht im Dekanat der für Sie zuständigen Fakultät eingeht. Der Antrag muss in elektronischer Form als ein einziger pdf-Scan im Dekanat eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen genau wie in der oben aufgeführten Reihenfolge eingescannt werden müssen; weitere Unterlagen können Sie danach gerne hinzufügen.    

Auswahlverfahren

In einem gestuften Verfahren werden Ihre Anträge zuerst durch die Fachkommissionen der Fakultäten begutachtet. Anschließend entscheidet die Zentrale Kommission zur Förderung des Wissenschaftlichen und Künstlerischen Nachwuchses über die endgültige Vergabe der Stipendien. Abschließend erhalten Sie postalisch die Bewilligungs- bzw. Ablehnungsbescheide.

Da dieser Prozess mehrere Wochen in Anspruch nimmt, bitten wir Sie, auf Rückfragen bezüglich Ihres Antrages zu verzichten.

Verlängerungsanträge

Verlängerungsanträge sind gemäß der im Bewilligungsbescheid des ersten bzw. zweiten Förderungsjahres angegebenen Frist beim zuständigen Dekanat einzureichen.

Im Rahmen von Verlängerungsanträgen reicht es aus, anstelle des Exposés einen Arbeits- und Zeitplan für den beantragten weiteren Bewilligungszeitraum unter Darstellung des bisherigen sachlichen und zeitlichen Verlaufs der Arbeit einzureichen. Zudem sollte eine Stellungnahme des*der Hauptbetreuer*in zum Fortgang der Arbeit eingereicht werden. Der Antrag muss als ein einziger pdf-Scan einreicht werden. Bitte scannen Sie die Dokumente unbedingt in der folgenden Reihenfolge in einem einzigen Dokument ein:

Anschreiben, Stellungnahme des/der Hauptbetreuer*in, Darstellung des bisherigen zeitlichen und sachlichen Verlaufs des Projekts und Arbeits- und Zeitplan.

Bitte beachten Sie, dass Verlängerungsanträge für ein 3. Jahr nur in besonders begründeten Ausnahmefällen bewilligt werden.

Steuerfreiheit von Stipendien

Ein Stipendium dient der Sicherung des Lebensunterhalts und wird in der Regel nicht versteuert. Unter gewissen Umständen ist ein Stipendium allerdings nicht steuerfrei. Genauere Informationen zu diesem Thema können Sie hier finden.

 

Bei weiteren Fragen zu den Landesgraduiertenstipendien senden Sie bitte eine E-Mail an consulting@gz.uni-kiel.de.