Imagination - Evidenz - Präsenz: Künstlerwissen und bildliche Evidenz in niederländischen Kunstwerken der Frühen Neuzeit

17.02.2015 von 18:15 bis 20:15

Sandra Braun, Doktorandin am Kunsthistorischen Institut

Wie wird bildliche Evidenz erzeugt? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrages, der künstlerische Fiktion und Phantasie in der Frühen Neuzeit als Form des Künstlerwissens untersucht. Hierbei sollen zum einen die wissenschaftliche Erschließung der Umwelt sowie die Integrationen aktueller naturkundlicher und naturphilosophischer Wissensbestände und Informationen und deren ästhetische Reflexionen und Repräsentationen im Bild thematisiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird zum anderen auf der Präsenz und den Transformationen der Antike als Ausdruck künstlerischer Imagination liegen sowie auf den Strategien zur Visualisierung dieser Divergenz von Realität und Phantasie. Hierzu werden exemplarisch niederländische und italienische Kunstwerke der Frühen Neuzeit verhandelt.

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