Die Seefahrt der Hanse im Spiegel der Unterwasserarchäologie

03.02.2015 von 18:15 bis 20:15

Philipp Grassel, Doktorand am Institut für Ur- und Frühgeschichte

Der Hansebund stützte seine Handelsmacht vor allem auf gut strukturierte und organisierte Mobilitäts- und Kommunikationssysteme zwischen den einzelnen Mitgliedsstädten und Handelspartnern. Die Seefahrt spielte für den Auf- und Ausbau sowie die Unterhaltung dieser Systeme eine entscheidende Rolle. Dennoch wurde das Thema innerhalb der Hanseforschung lange „stiefmütterlich“ behandelt, was überwiegend der unbefriedigenden Quellengrundlage geschuldet war. Diese Problematik hat sich nicht grundlegend geändert, jedoch kann mit Hilfe neuerer Forschungsmethoden und -richtungen ein immer detaillierteres Bild der historischen „Seefahrerwirklichkeit“ jener Zeit gezeichnet werden. Der Vortrag möchte einen Einblick in diese „Wirklichkeit“, basierend auf archäologischen und vor allem unterwasserarchäologischen Funden und Befunden, vermitteln.

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