Wissenschaftskommunikation: Grundlagen

12.04.2017 um 13:00 bis 12.07.2017 um 16:15

ZfS & GZ

Zeit und Ort: 12.04. - 12.07.2017, mittwochs 13:00 - 16:15 Uhr, LS10 - R.26/27 MAC

(außer 31.05., 07.06., 14.06., 21.06.)

Einzeltermine am 13.05., 08.07., 10:00 - 14:30 Uhr, LS10 - R.26/27 MAC

Doktorand*innen müssen nicht zu jedem Termin anwesend sein, wenn sie es zeitlich nicht einrichten können. Sie erhalten vom Graduiertenzentrum eine Teilnahmebescheinigung für die einzelnen Tage und auf Wunsch ein Gesamtzertifikat für alle Tage, an denen sie anwesend waren.

Vorbesprechung: 06.04.2017, 8:30 - 9:30 Uhr, Raum LS10 - R.28/30 WIN I

Organisatorisches:

Erwartete Teilnehmerzahl: 20; 5 Plätze stehen fest für Doktorand*innen zur Verfügung

Anmeldephase: bis 04.04., 23:59 Uhr

Die Plätze werden ab 24.03. 11:00 Uhr in der Reihenfolge des Eingangs der Mails vergeben.

Interessierte Doktorand*innen können sich bei Ulf Evert via evert@zfs.uni-kiel.de anmelden. Wer vorher Fragen hat, kann ihn jederzeit kontaktieren:

Ulf Evert

Wissenschaftskommunikation/Sozial-kommunikative Kompetenz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS), Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Leibnizstr. 10

24118 Kiel

Tel: 0431 880-1904

Inhalt:

„Es ist eine Dankespflicht des Gelehrten, an der Steigerung und Ausbreitung der wissenschaftlichen Freuden mitzuarbeiten.“ (Karl August Möbius)

Hochschulen tragen durch ihre Forschung maßgeblich zum Fortschritt und Wohl der Gesellschaft bei. Da Medien (z.B. Internet, Presse, TV) oftmals die wissenschaftliche Expertise fehlen, werden Forschungsthemen – wenn überhaupt –nicht selten missverständlich oder gar falsch vermittelt.

Daher müssen auch zukünftige Absolventen von Hochschulen in der Lage sein, wissenschaftliche Themen und Forschungsinhalte in verständlicher und sachlich korrekter Form einem fachfremden Publikum zu vermitteln. So soll Verständnis und Begeisterung erzeugt sowie Skepsis und Vorurteile abgebaut werden.

Mit diesem Seminar werden Studierende befähigt, verantwortlich mit Wissenstransfer in die Gesellschaft umzugehen. Dazu gehört auch die Fähigkeit Inhalte didaktisch zu reduzieren und entsprechend an den Stand des Vorwissens anderer anzupassen. Drei Formen des Wissenstransfers werden im Kurs vermittelt: • Schreiben • Reden • Zeigen Schreiben behandelt z.B. das Verfassen populärwissenschaftlicher oder fachjournalistischer Texte, Beiträge für Blogs und Webzeitungen. Reden betrifft adressaten- und veranstaltungsgerechtes Präsentieren und Vortragen. Zeigen bedeutet, Wissen in Bildsprache umzusetzen. Dazu gehören u.a. Lehr- und Dokumentarvideos, Blogs, Poster, MOOCs.

Aus allen Bereichen werden Fallbeispiele betrachtet analysiert sowie eigene Konzepte und Ideen umgesetzt und im Prozess gegenseitigen Feedbacks bearbeitet.

Lernziele:

Im Seminar werden Kenntnisse erworben, um wissenschaftliche Themen verschiedenen, auch fachfremden, Zielgruppen verständlich und interessant vermitteln zu können. Durch eigenes Ausprobieren in den Bereichen Schreiben – Reden – Zeigen können die Teilnehmenden dabei ihre persönlichen Präferenzformate finden. Dazu gehören auch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit sowie die Auseinandersetzung mit den Chancen und Grenzen der eigenen Rolle als Wissenschaftler und des eigenen Einflusses im Prozess des Wissenstransfers. Studierende des Zertifikats lernen, andere zum selbst bestimmten kritischen Hinterfragen anzuregen und zu befähigen. Damit tragen sie zu Chancen auf selbstbestimmte Erkenntnis und Wissensgewinn bei.

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