Zuschüsse für selbst organisierte kleine Workshops

Das Graduiertenzentrum unterstützt die frühe wissenschaftliche Eigenständigkeit von Doktorandinnen und Doktoranden der CAU Kiel, die im Graduiertenzentrum registriert sind, und vergibt darum jährlich Zuschüsse zu selbstorganisierten kleineren Workshops, die mit den Fakultäten bzw. Instituten kofinanziert werden. Die  Geschäftsführung des Graduiertenzentrums entscheidet über die Vergabe dieser Zuschüsse.

Anträge können von einzelnen Doktorandinnen und Doktoranden oder von Doktorand_innengruppen gestellt werden. Sie müssen in der Regel spätestens sechs Monate vor dem ersten Workshoptag im Graduiertenzentrum eingehen. Einen Bescheid erhalten Sie in der Regel spätestens drei Monate vor dem ersten Workshoptag.

Es werden Zuschüsse für Workshops mit einer Gruppengröße von in der Regel mindestens 10 und höchstens 30 Personen bewilligt, wobei die Hälfte der Teilnehmer und Teilnehmerinnnen externe Personen sein sollten. Wir begrüßen insbesondere die Teilnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland.

Der Workshop sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  1. Er fördert die Vernetzung und Etablierung der Doktorandinnen und Doktoranden, gerne auch auf internationaler Ebene.
  2. Die Doktorandinnen und Doktoranden lernen dabei, eine wissenschaftliche Veranstaltung zu organisieren, einen Kostenplan zu erstellen und ggf. Drittmittel einzuwerben.
  3. Die Doktorandinnen und Doktoranden festigen und erweitern ihre Erkenntnisse und Fähigkeiten zum einen in ihrem Fachgebiet, zum anderen das Thema ihrer Promotion betreffend.

Die Entscheidung über die Bewertung dieser Aspekte  obliegt der Geschäftsführung des Graduiertenzentrums.

Wenn Sie planen, einen Antrag im Rahmen dieses Programms zu stellen, entwickeln Sie bitte ein erstes grobes Konzept und vereinbaren Sie sobald wie möglich eine Beratungstermin mit Dr. Sabine Milde. Bedenken Sie bitte, dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn solche Planungen bereits ein Jahr vor dem Veranstaltungstermin beginnen.

Es können Kosten übernommen werden, die nachweislich für Reise und Unterkunft eingeladener Gäste und/oder für die Durchführung der Veranstaltung anfallen. Dazu gehören auch Mittel für das Anmieten von Räumen. Bitte beachten Sie, dass das Graduiertenzentrum keine Bewirtungskosten übernehmen kann.

Die Zuschüsse werden gemäß Bundesreisekostengesetz in Höhe von 50%, maximal aber 2.000 EUR der den Antragstellenden nach Abzug aller weiteren Förderungen verbleibenden und belegten Kosten bewilligt. Andere Möglichkeiten zur Förderung müssen ausgeschöpft werden. Wir verweisen dabei insbesondere auf das entsprechende Förderprogramm der Volkswagen-Stiftung. Eine Liste von Forschungsförderorganisationen, die wissenschaftliche Veranstaltungen fördern, können Sie hier finden.

Die Fördermittel des Graduiertenzentrums sind begrenzt. Anträge werden daher nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel bewilligt. Nachweise über die Möglichkeit der finanziellen Förderung des geplanten Workshops von anderer Seite sind zu erbringen. Erstanträge werden bevorzugt berücksichtigt.

 

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  1. Formloses Anschreiben mit Angabe der persönlichen Daten der Antragstellenden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beginn der Promotion, voraussichtliches Ende der Promotion, Promotionsthema, Name der Hauptbetreuerin/des Hauptbetreuers (Hauptbetreuung gemäß Promotionsordnung), Institut, dem Sie angehören, ggf. Ihre Zugehörigkeit zu einem Promotionsprogramm und die den Doktorgrad verleihende Fakultät;
  2. Beschreibung der Idee und des Konzepts zum Workshop inklusive Zeit- und Veranstaltungsplan, Gruppengröße und Anzahl externer Teilnehmender (max. 5 Seiten). Bitte geben Sie hier auch an, welche Summen das Instituts bzw. die Fakultät besteuert und welche Kosten damit beglichen werden können. Das Graduiertenzentrum erwartet eine Kofinanzierung von mindestens 50%, mindestens aber einen deutlichen Eigenanteil der anderen beteiligten Einrichtungen;
  3. Kostenplan: Bitte beachten Sie, dass Anträge ohne einen belastbaren Kostenplan nicht bearbeitet werden können. Dieser muss alle vorgesehenen Kostenposten enthalten und sollte auch darlegen, welche Größenordnung diese haben sollen.
  4. Angaben über Förderungen und Fördermöglichkeiten von anderer Seite und eine Erklärung, warum von anderer Seite keine Förderung möglich ist, falls dies der Fall ist; Informationen zu Fördermöglichkeiten können Sie auf den Seiten des Graduiertenzentrums finden;
  5. Darstellung des Mehrwerts für die Organisierenden hinsichtlich Ausbau und Festigung der Kompetenz der Antragstellenden in einem eindeutig dem Promotionsvorhaben zuzuordnenden Fachgebiet und Ausbau möglichst auch internationaler Vernetzung und Etablierung in Ihrer Wissenschaftsgemeinschaft (max. eine Seite);
  6. Befürwortungsschreiben der Hauptbetreuungsperson (gemäß Promotionsordnung), bei Antragstellern und Antragstellerinnen, die von verschiedenen Betreuenden betreut werden, von jeder Hauptbetreuungsperson inklusive eine unterschriebene Bestätigung über die Summe der Kofinanzierung.