Landesgraduiertenstipendien der CAU Kiel

Die CAU Kiel vergibt Promotionsstipendien an Doktorand*innen auf Grundlage der Landesverordnung über die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses (Stipendiumsverordnung), der Sie die Voraussetzungen für den Erhalt eines Stipendiums entnehmen können.

Bitte beachten Sie, dass Sie keine Förderung erhalten können, wenn Ihre Promotion bereits mit in- und ausländischen Mitteln aus öffentlicher Hand gefördert wurde!

Die Förderung durch ein Landesgraduiertenstipendium beträgt € 1.350 monatlich und wird jeweils zum Monatsersten ausgezahlt. Die Bewilligung erstreckt sich zunächst auf ein Jahr und kann nach erfolgreicher Antragsstellung für ein weiteres Jahr ausgesprochen werden.

Wichtiger Hinweis zur Antragstellung: In diesem Jahr werden keine weiteren Anträge auf das 1. Jahr des Landesgraduiertenstipendiums mehr bewilligt . Fortsetzungsanträge können weiterhin gestellt werden; den Abgabetermin entnehmen Sie bitte dem letzten Bewilligungsschreiben.

 

Das Land Schleswig-Holstein bereitet eine Novellierung des Hochschulgesetzes vor. Im Rahmen dieser Novellierung soll auch die Vergabe der Promotionsstipendien des Landes neu geregelt werden. Das Präsidium der CAU hat sich daher entschlossen, in diesem Jahr keine weiteren neuen Landesgraduiertenstipendien mehr zu vergeben. Diese Entscheidung betrifft nicht die Fortsetzungsanträge, die weiterhin nach den Maßgaben der Stipendiumsverordnung eingereicht werden können (siehe auch "Verlängerungsanträge" unten).

Wir informieren Sie, sobald feststeht, wie ab 2022 die Vergabe von Promotionsstipendien an der CAU erfolgen wird.

Achtung:

Das Landesgraduiertenstipendium wird üblicherweise für zwei Jahre bewilligt. In wenigen Fällen werden auf Antrag zusätzliche Stipendienmonate bewilligt, wobei die maximale Förderdauer stets 36 Monate beträgt. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag auf Förderung über die üblichen 24 Monate hinaus besonders begründet werden muss. Sollten Sie z.B. wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-Pandemie in Ihrer Forschungsarbeit eingeschränkt worden sein, können Sie dies in Ihrem Antrag geltend machen.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Verantwortung dafür tragen, dass Ihr Antrag fristgerecht im Dekanat der für Sie zuständigen Fakultät eingeht. Der Antrag muss in elektronischer Form als ein einziger pdf-Scan im Dekanat eingereicht werden.  

Auswahlverfahren

In einem gestuften Verfahren werden Ihre Anträge zuerst durch die Fachkommissionen der Fakultäten begutachtet. Anschließend spricht die Zentrale Kommission zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses eine Empfehlung aus. Abschließend erhalten Sie postalisch die Bewilligungs- bzw. Ablehnungsbescheide.

Da dieser Prozess mehrere Wochen in Anspruch nimmt, bitten wir Sie, auf Rückfragen bezüglich Ihres Antrages zu verzichten.

Verlängerungsanträge

Bitte beachten Sie, dass wir keine unvollständigen Anträge bearbeiten.

Verlängerungsanträge sind gemäß der im Bewilligungsbescheid des ersten bzw. zweiten Förderungsjahres angegebenen Frist beim zuständigen Dekanat einzureichen.

Im Rahmen von Verlängerungsanträgen reicht es aus, anstelle des Exposés einen Arbeits- und Zeitplan für den beantragten weiteren Bewilligungszeitraum unter Darstellung des bisherigen sachlichen und zeitlichen Verlaufs der Arbeit einzureichen. Zudem sollte eine Stellungnahme des*der Hauptbetreuer*in zum Fortgang der Arbeit eingereicht werden. Der Antrag muss als ein einziger pdf-Scan einreicht werden. Bitte scannen Sie die Dokumente unbedingt in der folgenden Reihenfolge in einem einzigen Dokument ein:

Anschreiben, Stellungnahme des/der Hauptbetreuer*in, Darstellung des bisherigen zeitlichen und sachlichen Verlaufs des Projekts und Arbeits- und Zeitplan.

Bitte beachten Sie, dass Verlängerungsanträge für ein 3. Jahr nur in besonders begründeten Ausnahmefällen bewilligt werden.

Steuerfreiheit von Stipendien

Ein Stipendium dient der Sicherung des Lebensunterhalts und wird in der Regel nicht versteuert. Unter gewissen Umständen ist ein Stipendium allerdings nicht steuerfrei. Genauere Informationen zu diesem Thema können Sie hier finden.

 

Bei weiteren Fragen zu den Landesgraduiertenstipendien senden Sie bitte eine E-Mail an consulting@gz.uni-kiel.de.