DocsNets Know How!

Die DocsNets waren 2013-2015 eure Schnittstelle für internationale Themen, akademisches Arbeiten und dem Leben in Kiel / Deutschland.

Eine Auswahl der Themen aus diesen Jahren findet ihr unten.

 

Das DocsKnowHow! der Sprachwissenschaften

Zeitmanagement

Ein Teilnehmer der Docsnet Languages hat das Zeitmanagement-Konzept  von Stephen Covey vorgestellt.

Das Buch ist in der UB zu finden.

 Es geht um die Erkennung der eigenen Prioritäten im Leben. Das Ziel hierbei ist, die nötige Effizienz zu erreichen. Ob das die richtige Lösung ist, sei dahin gestellt.

Tätigkeit des Lebens lassen sich dank dieser Tabelle chategorisieren:

covey

Interessant ist, wie jeder von uns die eigene Promotion betrachtet .

Word - Tricks und Tipps

Wir haben in unserer Gruppe von Literatur- und Sprachwissenschaftlern festgestellt, dass unsere EDV-Kompetenzen nicht optimal sind.

Obwohl wir im Laufe des Studiums zahlreiche Arbeiten mit Word geschrieben haben, fehlt uns teilweise das einfachste Know-How.

Es war mir peinlich zu beichten, dass ich bis vor kurzem nicht wusste, wie man einen Text "richtig" formatiert. Richtig bedeutet eben nicht manuell, Titel für Titel, Absatz für Absatz, sondern einamal am Anfang für den gesamten Text!

Ich hab einen Kompaktkurs der Wissenschaftlichen Weiterbildung besucht, der mir extrem viel geholfen hat.  Eine Doktorarbeit ist eine sehr lange Arbeit, vor allem für Geisteswissenschaftler, und wenn man sich solche EDV-Probleme - die in der Regel in der Endphase der Dissertation auftauchen - sparen kann, umso besser!

Die Kurse sind für Promovierende, die am Graduiertenzentrum registriert sind, kostenfrei!

Und wenn man sich einen besonderen Kurs wünscht, kann man stets Vorschläge an die Ansprechpartnerin der Wissenschaftlichen Weiterbildung richten!

Beantragung von Reisekostenzuschuss

Es ist möglich Reisekostenzuschüsse beim Graduiertenzentrum zu beantragen.

Dafür sollte man beim Graduiertenzentrum angemeldet sein, was man jeder Zeit nachholen kann: Online-Registrierung

Weitere Informationen über das Verfahren finden sich  hier.

Ein wichtiger Hinweis hierzu ist, dass man zunächst einen Antrag auf Reisekostenzuschuss an den DAAD schicken sollte. Erst wenn dieser Antrag abgelehnt wird, man kann sich beim Graduiertenzentrum bewerben. Also bitte reichlich Zeit für die Beantragung einplanen!

Einige der Teilnehmer unserer Gruppe haben  sehr gute Erfahrungen mit der Beantragung gemacht. Es ist ein recht langwieriger bürokratischer Prozess aber es hat sich am Ende gelohnt!

Vorstellungsgespräch bei Stiftungen

Wer sich für ein Stipendium bewirbt,  hat ein aufregendes Jahr vor sich!

Passende Stiftungen aussuchen, Unterlagen sammeln, Exposé konzipieren und schreiben etc. und am Ende dieses mühsamen Weges bekommt man (mit dem notwendigen Glück) eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

In jeder Stiftung dürfte es eigene Besonderheiten geben; in unserer Gruppe wurde über ein Vorstellungsgespräch bei der Konrad Adenauer Stiftung berichtet:

100 Leute wurden eingeladen und in Gruppen unterteilt. Die Gespräche fanden aber einzeln statt. Es wurden politische Fragen gestellt (was bei einer politischen Stiftung nicht überraschend kommen dürfte), aber auch allgemeine Fragen wie z.B. "Welches Buch liegt im Moment auf deinem Nachttisch?". Danach wurden kritische Fragen über das Promotionsthema gestellt.

Unsere Gruppenteilnehmerin hatte gemischte Gefühle nach diesem Gespräch. Zehn Tage später bekam sie eine Bestätigung, dass sie ein Stipendium erhält: Glückwünsch!

Das DocsNet Culture - Knows How!

Welcome (back) to Kiel!

Willkommen (zurück) in Kiel!

Egal ob Du gerade erst angekommen bist oder nur in den Semesterferien in Urlaub warst: Vor welche Herausforderungen stellt dich das Ankommen bzw. das Zurückkommen?

Was ist besonders an Kiel / Deutschland? Was magst Du an dem Leben und Arbeiten hier? Und welche Aspekte meidest du lieber? Wo liegen die Unterschiede zu deinem Heimatland? Was ist anders beim 'in Urlaub fahren'? Was geschieht, wenn man plötzllich 'woanders lebt und arbeitet'? Leidest Du unter 'Kulturschock'? Vielleicht kann dieser Abend dir dabei helfen, den Schock zu überwinden!

Zusatzfrage: Was ist dein Lieblingsort in Kiel? 

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Selbst-Management

Was sind Deine Tipps und Tricks?

'Selbst-Management' ist ein Container für viele Begiffe, die dir bestimmt schon begegnet sind: Zeit-Management, Work-Life-Balance, Selbst-Motivation, Lern-Stil(e), Zielsetzungs-Strategien.

Wir diskutieren was für Dich hilfreich sein könnte, warum vielleicht etwas für deinen Study Buddy funktioniert, aber für dich nicht. 

Academia und Social Networks - (Wie) geht das?

Facebook, Twitter, Tumblr & Co: Wie unterscheidet sich der Gebrauch in Privatem vom Beruflichen?

Wie steht es um den Umgang mit der 'Machtdistanz' online? Ist Facebook hierachisch? Kann man einen wissenschaftlichen Inhalt überhaupt in 140 Zeichen packen (# Twitter)? Gibt es Online-Networks nur für Akademiker? Wie findet und benutzt man die?

Was bringt mir das? Wieviel Zeit muss ich investieren? Wie steht es um 'die Öffentlichkeit' (Stichwort 'science outreach')?

 

Docs Build Bridges - Let's network!

Docs Build Bridges ist nicht nur der Überbegiff für unterschiedliche Angebote und Aktivitäten des Graduiertenzentrums und des International Centers, er veranschaulicht auch durch das sprachliche Bild der Brücke das Element der Verbindung und Verknüpfung. Um Verknüpfungen geht es auch im Networking:

Wie knüpfe ich mein Netz? Wie bekomme ich einen Überblick über mein bestehendes Netzwerk und finde auch heraus, wo es noch ausbaufähig ist? Was für ein Networking-Typ bist Du? Was sind Deine Networking-Ziele? Wo sind Deine Stärken? Was ist eine ''set card''? Wie entsteht ein tragfähiges Netzwerk?

 

...

Lernen und Lehren - Worst Cases und Best Practice

Lernen und Lehren? Ja!

Als Doktorand_in spielst du häufig eine Doppelrolle und findest dich in beiden Positionen wieder: als Lernende_r und als Lehrende_r. Welche Art on Unterricht hast Du schon kennengelernt und wo liegen die Unterschiede? Lerngruppe, Einzelunterricht, E-Learning - Was liegt dir am besten? Womit hast Du schlechte Erfahrungen gemach? Womit gute? 

Welche Lern- oder Lehrerfahrung oder welcher Lehrer / Tutor hat dich besonders beeinflusst? Wie schwierig ist es, sich als Postgrad in einer neuen Lernsitation einzufügen? Wie unterschieden sich Sprachkurse von anderen Kursen im Ablauf und in der Struktur?

Welche Methoden sind dir vertraut und welche neuen Ideen würdest Du gern einmal ausprobieren?

 

Schon gewußt?

PerLe - Projekt erfolgreiches Lernen und Lehren bietet Dir neben unterschiedlichsten Workshops auch die Möglichkeit, ein individuelles Coaching zu lehrbezogenen Themen in Anspruch zu nehmen.

 

Glück und Glücksforschung - Was macht Dich glücklich?

"Das Glück wohnt im Nordwesten Deutschlands", meldeten die Kieler Nachrichten gegen Ende letzten Jahres. Dem Artikel zufolge seien in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen die Menschen am zufiedensten. Um es umzuformulieren: Macht Kiel glücklich?

Wieviele Formen von "Glück" gibt es denn eigentlich? Warum kommen uns im Deutschen zwei Worte in den Sinn ("Glück", "Zufriedenheit") und schon im Englischen sind es zwei mehr ("happiness", "luck", "pleasure")? Was unterscheidet diese? Welche verschiedenen Begriffe verwendet deine Muttersprache um von "Glück" zu sprechen?

Gibt es Glück auf Dauer? Was hat es auf sich mit dem Wuch nach Wiederholung von Glück? Gibt es "Glück im Unglück"?

Welche Glücksfaktoren spielen für Dich eine Rolle?

Don't worry, be happy!?

 

Work-Life-Balance: Schreibst Du nur oder lebst Du auch?

Hier geht's um alles, was Dir hilft, Deine "goldene Mitte" zwischen Arbeits- und Privatleben zu finden!

Angespornt durch ein gemeinsames Ansehen des Filmes "PhD-Movie" diskutierten wir an diesem Abend heiß über: wie man sein Time-Management und seine Selbstorganisation optimieren kann, wie wichtig Aktivitäten / Sport sind, die Dir den Kopf freipusten und Dich 'mal an etwas anderes denken lassen, wie wir es mit dem "offline" sein handhaben und schließlich, wie wichtig "Zeit für mich selbst" und gemeinsam verbrachte Zeit mit Familie und Freunden ist. Was für eine Diskussion!

 

Sonderthema: (Inter)nationale Perspektiven zu einem Deutsch-Deutschem Thema und #fallofthewall25

Am 9. November 2014 jährte sich der Mauerfall zum 25. Mal.  Anläßlich dessen fanden in Berlin große Feierlichkeiten statt, die mit der Installation einer "Lichtgrenze" einhergingen, die drei Tage lang zu begehen und zu besehen war und Ströme von (inter)nationalen Besuchern nach Berlin zog. (Der offizielle Twitter-Tag anläßlich dieser Veranstaltung war #fallofthewall25.)

Hat das Jubiläum dieses historischen Datums heute eine Bedeutung für die Generationen der Deuschen um die 30 (das Promotionsdurchschnittsalter in Deutschland)? Und wie wird dieses Thema international wahrgenommen? Wie blickt man aus anderen Ländern auf dieses deutsch-deutsche Datum?

Ein Abend über Grenzen, ihre Überwindung und (inter)nationale Perspektiven zum Mauerfall ("fallofthewall#25).

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 "Lichtgrenze"

Foto: (c) Celia Ehlke