Docs and the City - Places and Faces / Mein Kiel! - Lieblingsplätze Kieler Doktorand_innen

Möwe

... und was ist Dein Lieblingsplatz?



"Mein Kiel!" / "Docs and the City - Places and Faces" ist ein Fotoprojekt, das Kieler Lieblingsorte von Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland ins Bild setzt. Ziel ist es, ein diverses Kaleidoskop von Orten zu entdecken an denen man sich besonders willkommen und zu Hause fühlt: Orte, die die ein Stück "Heimat" in der "Fremde" sind.

Unsere Leitfrage dabei lautet: ... und was ist Dein Lieblingsplatz?


Denn während wir unseres Lebens tausende von Orten passieren, sind nur einige wenige davon etwas Besonderes für uns. Was macht diese Lieblingsorte aus? Welche Eigenschaften hat ein Lieblingsort? Mit wem sucht man ihn auf? Mit wem teilt man ihn? Mein Kiel!/ Docs and the City lädt dazu ein, gemeinsam die Stadt und ihre Facetten (neu) zu entdecken.

Neugierig geworden?

 

Konzept, Projektleitung und Fotografie: Celia Ehlke

 

Pressemeldungen:

Uni Kiel  |  „Mein Kiel!“: Heimat in der Fremde (2017)

Uni Kiel  |  „Mein Kiel!“: Ausstellung zeigt Ortsgeschichten und Gesichter aus der Stadt (2017)

Uni Kiel  |  ...und was ist Dein Lieblingsplatz? (2016)

Kieler Lieblingsplätze: Internationale Perspektiven auf die Landeshauptstadt

Am 02. Mai 2016 eröffnet im Foyer des Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Fotoausstellung „Docs and the City – Places and Faces“. Das Fotoprojekt setzt Kieler Lieblingsorte von Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland ins Bild. Die Leitfrage dabei lautet stets: „...und was ist Dein Lieblingsplatz?“

Die Fotografien sprechen eine deutliche Sprache: Das maritime Flair Kiels ist wichtig für in- und ausländische Doktorandinnen und Doktoranden. Valentyna aus der Ukraine fühlt sich im hochsommerlichen Olympiazentrum in Schilksee am wohlsten, Babak aus dem Iran schätzt den Blick vom Pier der Seebrücke „Bellevue“, Paula aus Brasilien geht gern im Frühling an der Kiellinie spazieren, Victor aus Mexiko mag die Hörnbrücke, Stefanie aus Deutschland sitzt gern auf einer Sonnenliege an der Schwentine in Dietrichsdorf und schaut aufs Wasser. Für Katharina ist „ein Platz am Meer“ ihr Lieblingsort.

Aber auch innerstädtische Plätze an West- und Ostufer spielen eine Rolle. Ben aus den Niederlanden identifiziert sich mit dem „Schwertträger“ auf dem Rathausplatz, der ihn an das Motto seines Heimatlandes Niederlande erinnert: „Ik zal handhaven“. „Ich werde nicht aufgeben. Ich werde standhalten.“ Erik, Doktorand der Philosophie, sitzt gern auf der Philosophentreppe der Kieler Innenstadt. Hier gibt es eine „perfekte Mischung der Elemente, die es für den Genuss philosophischer Literatur braucht“. Bei der Wahl des Lieblingsplatzes von David aus Großbritannien spielt ein gewisses Gefühl der Entfremdung in der Fremde eine spürbare Rolle: Auf der Rückseite des Iltisbunkers in Gaarden hat er ein Graffito gefunden, das seiner gelegentlichen Grundstimmung des Anders-, und Isoliert-Seins entspricht. Dahingegen setzt das Poster von Ehsan auf ein Gefühl der Erinnerung, des Zugehörig-Seins: Die Atmosphäre des Wochenmarkts auf dem Exerzierplatz erinnert ihn an seine Kindheit und Herkunft im Iran.

Ziel ist es, ein diverses Kaleidoskop von Orten zu entdecken, an denen man sich besonders willkommen und zu Hause fühlt. Lieblingsorte, eben. Orte, die persönlich wichtig sind. Orte, mit denen man sich identifiziert, wo man ‚ankommt‘, zu sich findet, oder die eine besondere Bedeutung haben. Dabei ist wichtig, dass Kiel nicht nur die Stadt bleibt, in der man „lebt und arbeitet“, sondern dass diese auch zu einem Fleck Heimat werden kann. Deshalb rufen die Poster dazu auf, gemeinsam die Stadt neu zu entdecken.

 

Das Wichtigste in Kürze:
Was: „Docs and the City – Places and Faces“, Fotoausstellung
Wo: Foyer des Audimax der CAU, Christian-Albrechts-Platz 2, Kiel.
Wann: 02.05. – 13.05. 2016

Uni Kiel  |  ...und was ist Dein Lieblingsplatz?

Text: Celia Ehlke

 

 

 

„Mein Kiel!“: Ausstellung zeigt Ortsgeschichten und Gesichter aus der Stadt

Mit der Foto-Ausstellung „Mein Kiel!“ setzt Projektleiterin und Fotografin Celia Ehlke Lieblingsorte von in- und ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ins Bild. Vom 15. März bis 25. April können Interessierte die Ergebnisse dieser fotografischen Reise durch die Stadt im Kieler Rathaus sehen.

Ziel des gemeinsam durch das Graduiertenzentrum und das International Center der CAU unterstützten Projektes ist es, ein diverses Kaleidoskop von Orten zu entdecken: Orte, an denen man sich besonders willkommen und zu Hause fühlt, die ein Stück „Heimat“ in der „Fremde“ sind. Diese sehr persönliche Auswahl von Lieblingsorten lädt gleichzeitig die Kielerinnen und Kieler dazu ein, ihre Stadt und deren Facetten neu für sich zu entdecken. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die ausgewählten Orte sind teils bekannte und beliebte Plätze, wie der Kieler Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz, der Kieler Hafen und die Kiellinie, andere sind weniger prominent wie die Rückansicht des Iltisbunkers in Gaarden oder ein Graffito von schnäbelnden Vögel im Knooper Weg. Der Lieblingsplatz von Celia Ehlke, die die Ausstellung konzeptioniert hat, findet sich auch in der Ausstellung. Es ist der Blick auf die Kräne der Werften am Ostuferhafen. „Diese Kräne versinnbildlichen Kiel für mich. Irgendwo zwischen Ankommen und Abreisen liegt immer ein Blick auf die Kräne auf der anderen Seite des Kieler Hafens“, sagt Ehlke. Und schiebt nach, diesmal auf Plattdeutsch: „Denn weit ick, ick bin dor – all wedder dor.“

 

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Foto-Ausstellung „Mein Kiel! – Lieblingsplätze Kieler Doktorand_innen“
Wann: 15. März (Eröffnung um 17 Uhr) bis 25. April, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr
Wo: Rathaus, Raum 184, Fleethörn 9, 24103 Kiel

Eintritt frei!

Begleitprogramm:
Virtueller Stadtrundgang: Mein Kiel! - Lieblingsplätze und ihre Geschichten. In Wort und Bild vorgestellt von Celia Ehlke
Mittwoch, 22. März, um 18:00 Uhr
Rathaus, Raum 184, Fleethörn 9, 24103 Kiel
Die Teilnahme ist kostenlos.

Virtual City Tour: Docs and the City - Favourite places in Kiel’s inner (and outer) city and their hidden stories. Presented by Celia Ehlke
Thursday, 30th March, 06:00 p.m.
International Center, Westring 400, 24118 Kiel
Free Admission.

 

Uni Kiel  |  „Mein Kiel!“: Ausstellung zeigt Ortsgeschichten und Gesichter aus der Stadt

Text: Celia Ehlke

 

„Mein Kiel!“: Heimat in der Fremde

Fotoausstellung im Rathaus eröffnet neue Sicht auf die Stadt

 

Im Rathaus der Landeshauptstadt Kiel eröffnete gestern (Mittwoch, 15. März) eine facettenreiche Fotoausstellung: Mit der Ausstellung „Mein Kiel!“ setzt Projektleiterin und Fotografin Celia Ehlke Lieblingsplätze von in- und ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) großformatig ins Bild. Die Fotografien werden noch bis zum 25. April gezeigt. Unterstützt wird das Projekt durch das Graduiertenzentrum und das International Center der CAU.

Was haben die Kiellinie, der Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz, ein schmiedeeiserner Pavillon im Alten Botanischen Garten und ein Vogel-Graffito im Knooper Weg gemeinsam? Sie alle sind „Lieblingsplätze“. Orte, an denen die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fotoprojekt sich besonders zu Hause fühlen, die ihnen wichtig sind. Orte, die zu einem Stück „Heimat“ in der „Fremde“ geworden sind. Achtzehn Fotografien sind innerhalb von zwei Jahren entstanden. Beteiligt sind Doktorandinnen und Doktoranden der CAU aus Brasilien, dem Iran, der Türkei, aus Tadschikistan, Afghanistan, Polen, der Ukraine, Mexiko, den Niederlanden, der Schweiz, aus Großbritannien und Deutschland. Ein diverses Kaleidoskop aus Lieblingsorten lässt sich so entdecken: Neben maritimen Themen spielen auch innerstädtische Orte in Kiel eine wichtige Rolle bei dieser Neuentdeckung der Stadt.

Begleitend zu den Fotografien kommen in kurzen Texten die Fotografierten auch selbst zu Wort und erläutern die individuelle Bedeutung ihres Kieler Lieblingsplatzes. Erik, Doktorand der Philosophie, sitzt beispielsweise gern auf der Philosophentreppe der Kieler Innenstadt. Hier gebe es eine „perfekte Mischung der Elemente, die es für den Genuss philosophischer Literatur braucht“. David aus Großbritannien hat auf der Rückseite des Iltisbunkers in Gaarden ein Graffito gefunden, mit dem er sich identifiziert. Die Atmosphäre des Wochenmarkts auf dem Exerzierplatz erinnert Ehsan an seine Kindheit und Heimat im Iran. „Die Stadt durch andere Augen mit den eigenen Augen neu zu sehen, das ist die Einladung zu einer Reise mit ganz besonderem Reiz“, sagt Celia Ehlke, die die Ausstellung konzeptioniert hat, und fügt hinzu: „Die vielen Perspektiven ermöglichen einen frischen Blick auf vermeintlich längst Bekanntes.“

Bei seiner Begrüßung betonte Hans-Werner Tovar, Stadtpräsident der Landeshauptstadt Kiel: „Viele Fotos werden bestimmt für einige ‚Das-Ist-Auch-Mein-Lieblingsplatz‘-Ausrufe sorgen. Aber vielleicht zeigen sie den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern auch neue Sichtweisen auf Kiel. Kiel kann man immer wieder neu entdecken.“ Professorin Karin Schwarz, Vizepräsidentin der CAU, ergänzte: „Diese Fotoausstellung macht uns bewusst, wie individuelle Alltagserinnerungen gestiftet werden. Ich bin überzeugt, dass dies für unsere Doktorandinnen und Doktoranden eine wichtige Grundlage ist, um mit unserer Stadt und ihrer Alma Mater in guter Verbindung zu bleiben.“

 

Text: Celia Ehlke

Uni Kiel  |  „Mein Kiel!“: Heimat in der Fremde